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Die Neurologie gilt bei Studenten, Ärzten und auch bei Patienten als schwer verständlich und als ein sehr kompliziertes medizinisches Fachgebiet. Um die die Krankheitszeichen (Symptome) zu erkennen und richtige Diagnose zu stellen, muss man die komplexe Funktionsweise des Gehirns und des Nervensystems kennen und verstehen. Dazu kommen viele seltene Krankheitsbilder, die nicht vergessen werden dürfen. Wichtig sind hier neben grundlegenden Kenntisse der Anatomie und Physiologie eine breite klinische Erfahrung und die Einbeziehung von Ergebinssen der medizinischen Forschung.
Bis vor wenigen Jahrzehnten galt die Neurologie als ein Fachgebiet mit vielen komplizierten Untersuchungemethoden, die genaue Diagnosen ermöglichten, allerdings ohne entsprechendeMöglichkeiten zur Behandlung (Therapie ) der einzelnen Krankheitsbilder. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert und viele neurologische Erkrankungen kann man heute heilen, zum Stillstand bringen oder im Verlauf günstig beeinflußen.
Entscheidende Verbesserungen gibt es z.B. bei der Versorgung von Schlaganfallpatienten, bei der Behandlung der Parkinsonkrankheit, der medikamentösen Behandlung von Anfallsleiden (Epilepsien) oder der Multiplen Sklerose. Für viele degenerative Erkrankungen des Nervensystems oder für Muskelerkrankungen sieht es heute leider noch ungünstig aus und man hofft weiter auf einen Durchbruch in Wissenschaft und Forschung.
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